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Unregelmässige Verben im Schweizerdeutsch

2/8/2024

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Die gute Nachricht zuerst. Im Schweizerdeutschen gibt es nur wenige unregelmässige Verben. Unregelmässig werden Verben genannt, wenn man den Stammvokal beim konjugieren verändern muss. Beispielsweise bei «säge» wird das «ä» zu «äi» (2. + 3. Sg.): «du säisch», «er säit».

Die schlechte Nachricht ist, dass die unregelmässigen Verben am häufigsten gebraucht werden. Es lohnt sich also, sie zu lernen. Es gibt drei Gruppen von unregelmässigen Verben.
  • «äi-Stamm-Verben»: säge, legge oder träge
  • Verben mit Stammvokalwechsel: gah, stah und schlaa
  • Verben mit «i-Stamm»:  näh, gäh, hälfe, ässe​
Unten findest du die Übersichtstabelle.
Verb-Typ 
ich
du
er, sie, es
mir, ihr, sie
säge
säg/e
säisch
säit
säged
gah
gahn
gahsch
gaht
gönd
näh
nimm
nimmsch
nimmt
nämed
Auch alle Zusammensetzungen dieser Verben werden nach demselben Muster konjugiert also beispielsweise «versäge», «uufgah» oder «vornäh».
Im Anhang des Aufgabenbandes I findest du auf 2 Seiten alles wichtige zur Konjugation der regelmässigen, der  unregelmässigen und der Modalverben zusammengestellt. 
In den beiden Wörterbuch-Apps «Swissgerman» und «Schweizerdeutsch» ist die Konjugation in der Spalte «Conjugation» rsp. «Konjugation» angegeben (auf die 🇨🇭Flagge drücken und dann das gesuchte Verb eingeben).
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Verena Schorn, Zürich -  [email protected]